Schlagwort-Archive: Prävention

Das ändert sich 2016

Unter diesem Motto informiert das Bundesgesundheitsministerium über Neuerungen im Bereich Prävention, Gesundheit, Pflege. Für gesetzlich versicherte Berufstätige sind folgende Punkte wichtig:

– Recht auf einen Facharzttermin innerhalb von 4 Wochen;
– Recht auf eine ärztliche Zweitmeinung;
– mehr Auswahl bei Reha-Angeboten;
– Krankengeld ab dem Tag, an dem der Arzt Arbeitsunfähigkeit bescheinigt hat;
– bessere Präventionsmöglichkeiten, insbesondere Diabetesvermeidung;
– Prävention wird auch für Kinder und Jugendliche angeboten;
– besserer Impfschutz;
– für zu pflegende Angehörige wird es künftig 5 Pflegegrade statt der bisherigen Stufen geben.

Für Facharzttermine werden Zentrale Terminservicestellen eingerichtet, all das wird geregelt im neuen Versorungsstärkungsgesetz. Die Kosten für die bessere Versorgung tragen die Versicherten mit höheren Krankenkassenbeiträgen, bisher meistens durch Erhöhung der Zusatzbeiträge. Eine Auflistung der bisher bekannten Anhebungen bietet die Vergleichsseite krankenkassen.de.

Berufsgenossenschaften bieten Programm der Rückenwohltaten

Zuwenig Bewegung und einseitige Belastung kann zu Rückenschmerzen führen, das wird uns immer wieder berichtet. Dass Rücken- und Entspannungsübungen helfen, gehört fast schon zum Allgemeinwissen.  In der Theorie ist alles ganz klar – sich zu motivieren ist ein anderes Thema

Ein interaktives Programm mit unterschiedlich schweren Übungseinheiten bieten nun die Berufsgenossenschaften an:

Rückenprävention oder Mein Schweinehund und ich

Ob im Büro, zuhause oder sogar unterwegs, je nach Vorlieben oder je nach Schwierigkeitsgrad kann sich jede/r ein individuelles Programm für die Rückengesundheit zusammenstellen.  Das Programm gibt es als Lernfilm oder als Online-Programm, auch  zum Ausdrucken. Besonderes Highlight ist der innere Schweinehund, der möchte  gar nicht, dass Sie etwas tun.  Aber er lässt sich überzeugen!

Arbeitsministerin von der Leyen: Ältere Arbeitnehmer sind gefragt!

In einer Bundespressekonferenz wies die Bundesarbeitsministerin darauf hin, dass die Zahl der Arbeitnehmer zwischen 55 und 65  Jahren angestiegen ist. Der Fachkräftemangel einerseits und die gestiegene Lebenserwartung und bessere Gesundheit der Arbeitnehmer führten zu steigenden Beschäftigtenzahlen in der Altersgruppe.
Frau von der Leyen betonte, dass es auf Seiten der Arbeitgeber eine Änderung in der Einstellung zu den älteren Fachkräften gebe. Bemerkenswert sei, dass 80% der Älteren auf einer Vollzeitstelle arbeite. Dabei komme es auch darauf an, dass künftig mehr auf Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz und Fortbildung geachtet werde. Eine Rente mit 67 hält die Bundesarbeitsministrin unter diesen Bedingungen für gerechtfertigt.