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Informationsseiten für Pollenallergiker

In Gesprächen mit Berufskollegen und Verwandten kann man den Eindruck bekommen, dass immer mehr Menschen unter dem „Heuschnupfen“ leiden. Von Pollenallergie betroffen sind mittlerweile etwa 15% der Bevölkerung  in Deutschland, das geht aus einer Untersuchung hervor, die vom European Centre for Alergy Research Foundation (ECARF) veröffentlicht wurde.

Pollenallergiker beklagen, dass die Symptome wie Schnupfen, Niesen, Augenbrennen immer früher im Jahr beginnen:  die Pollenflug-Saison beginnt mit  Esche und Haselnuss  schon im Januar – eine Folge der Klimaerwärmung. Viele auf Wetter spezialisierte Interseiten bieten daher auch hilfreiche Übersichtskarten mit aktuellen Pollenflugdaten an.

Neben lästigem Fließschnupfen und Augenrötungen kann sich aus dem Heuschnupfen im Lauf der Jahre ein allergisches Asthma entwickeln, man spricht dann von Kreuzallergien. Ein rechtzeitiger Arztbesuch zur Abklärung der Symptome ist in jedem Fall zu empfehlen.  Im Anfangsstadium der Allergie hilft ein Vermeiden von Pollen, aber ob Augentropfen, Nasenspray, Anthistaminika oder Cortison verabreicht werden, muss mit dem Arzt vereinbart werden. Eine weitere Möglichkeit ist eine Desensiblisierungsbehandlung:  die allergieauslösenden Stoffe werden dem Körper über einen längeren Zeitraum in minimalen Dosierungen zugefügt – eine Therapie, die Disziplin und Durchhaltevermögen erfordert. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (daab) beschreibt auf seinen Informationsseiten unterschiedliche Methoden zur Behandlung der einzelnen Allergiearten.

Der Pollenallergie Ratgeber ist hilfreich, wenn Tipps zum richtigen Verhalten und Informationen über verschiedene Therapieformen gebraucht werden. Ein übersichtlicher Pollenflugkalender informiert über das Vorkommen und die Zeiten der unterschiedlichen Pollenarten und hilft so dabei, sich auf die „Nieszeit“ vorzubereiten.