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Selbstmanagement bei beginnenden Burnout Symptomen

Als klassische Symptome eines beginnenden „Burnout“ gelten körperliche und geistige Erschöpfung durch dauernde Anstrengung, Distanzierung von den Anforderungen der Arbeitswelt und das zunehmende Gefühl, dass die eigene Arbeit kaum etwas bewirken kann. Arbeiten ständig aufzuschieben und nichts mehr abschließen zu können  gehört genauso dazu wie Hyperaktivität.

Leere Stühle oder eine Herausforderung?

Nehmen Sie diese dauerhaften Zweifel ernst. Sie können sich zu einer chronischen Störung entwickeln. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat das  Burnout Syndrom offiziell als Krankheit anerkannt.

Doch Sie können Einiges  zur Vorbeugung tun:
– Nutzen Sie Ihre Freizeit wirklich als freie Zeit: schalten Sie Ihr Mobilfon ab. Lassen Sie die E-Mails bis zur nächsten Arbeitszeit unbeantwortet;
– gehen Sie „einfach mal an die frische Luft“ oder joggen Sie – Bewegung ist ein menschliches Erfolgsmodell;
– nehmen Sie sich Zeit für Gespräche mit Ihrer Familie und mit Freunden;
– seien Sie rücksichtvoll mit sich selbst – wenn Sie sich krank fühlen, holen Sie sich ärztliche Unterstützung;
– überprüfen Sie von Zeit zu Zeit Ihre beruflichen Ziele: sind Sie zufrieden in Ihren Job? Oder möchten Sie etwas verändern? Lassen Sie sich „coachen“.

Es sind einfache Schritte, die bewirken, dass Sie „abschalten“ und künftig den Anforderungen mit mehr Selbstbewusstsein entgegensehen können.

84% der Berufstätigen sind ständig erreichbar

Nach einer Umfrage des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen (BBK) geben 84% der Versicherten an, außerhalb der regulären Arbeitszeiten ständig per E-Mail oder Telefon erreichbar zu sein.  46% der  Befragten gaben an, regelmäßig Überstunden zu machen, also außerhalb der Arbeitszeiten nach Dienstschluss und an Wochenenden für den Betrieb oder ihre Kunden verfügbar zu sein.

Als Folge des beruflichen Stresses gab die Hälfte der Umfrageteilnehmer an, unter Schlafstörungen, Depressionen und ernsten stressbedingten Krankheiten zu leiden. Die Krankmeldungen nach der Diagnose „Burnout-Syndrom“ haben sich in den letzten 5 Jahren verzehnfacht.

In der BBK-Pressemitteilung wird betont, dass 2/3 der Befragten angaben, freiwillig „Bereitschaftdienst“ zu leisten, z.B. vor dem Schlafengehen noch E-Mails beantworten. Es wird empfohlen, das eigene Verhalten zu prüfen und Verantwortung für die Selbstfürsorge zu übernehmen.