Mausarm

Obwohl die „Computermäuse“ als Eingabegerät auf dem Rückzug sind, klagen viele Mitarbeiter mit „digitalen Endgeräten“ über schmerzhafte Verspannungen in Arm- und Schulterbereich. Klicken, wischen oder tippen – mit den immergleichen Bewegungen der Finger kann es im Lauf des Arbeitslebens zum RSI-Syndrom (Repetitive Strain Injury Syndrome) kommen.
Es ist nicht verwunderlich, dass im Internet viele Tipps zur Vermeidung oder Linderung von Muskelschmerzen kursieren. Der Netdoktor empfiehlt, bei der Arbeitsplatzgestaltung auf den richtigen Sitz, die richtige Haltung und Tastur zu achten und ebenso gerade zu sitzen und regelmäßig Pausen einzulegen. „Vermeiden Sie schwebende Hände“ empfiehlt man auf der Website der Krankenkasse IKK. Leicht gesagt!
Wenn der Schmerz bereits eingetreten ist, sollten Entspannungsübungen für Erleichterung sorgen, auch um einem chronischen Verlauf der Krankheit vorzubeugen. Schultern kreisen lassen, Arme mit verschränkten Handflächen nach oben und nach vorn ausdehnen, öfter den Igelball mit der Hand kneten – die Übungen, die von der Krankenkasse empfohlen werden, sind durchweg arbeitsplatztauglich.

Rückenübungen im Büro

Die sommerliche Wärme hat dem geplagten Rücken gut getan, doch nun werden die Tage wieder kürzer und die abendliche Kaltluft kriecht förmlich in die Glieder. Sobald sich der Rücken wieder schmerzlich bemerkbar macht, sollte man mit einem Trainingsprogramm beginnen. Rückenübungen helfen Büromitarbeitern recht zuverlässig, wenn sie regelmäßig täglich für einige Minuten absolviert werden. Wer ständig starke Rückenschmerzen hat, muss natürlich zuerst zum Arzt gehen, und sich untersuchen und beraten lassen.

Tipps für Übungen bei gelegentlichem „Zipperlein“ gibt es in der Rückenschule auf Bayern1, auf YouTube. Die Übungen sind so gestaltet, dass sie im Büro vorgenommen werden können. Vielleicht überzeugen Sie damit weitere Kollegen.

E-Learning für Führungskräfte

„Gesundheit als Führungsaufgabe“: Leitende Mitarbeiter sehen sich im Berufsleben vor die Aufgabe gestellt, sich selbst und ihre Teams vor unnötigen Stressfaktoren zu schützen. Das Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ bietet dazu Fortbildungsmaterialien an. Mit einem E-Learning-Programm wird die Aufmerksamkeit auf das Erkennen von Belastungssymptomen gelenkt und Strategien für ein gesundheitgerechtes Führungsverhalten entwickelt. Das Programm kann als E-Learning-Tool oder auch als PDF-Lesestoff geladen werden, weiter gibt es eine App für Smartphones (Android und I-Phones) und Tablet-Pcs mit Selbstests und „Westentaschentipps“ zur Gesprächsführung.

Unterstützung für Firmen mit Gesundheitsprogramm

Fachliche Beratung und Unterstützung mit themenbezogenen Kursen für Firmen mit eigenen Gesundheitsförderprogrammen werden in vielen Bundesländern  von staatlichen und privaten Einrichtungen angeboten, hier eine Sammlung wichtiger Links:

Bundesweit:
http://www.bmg.bund.de/praevention/betriebliche-gesundheitsfoerderung.html

In Berlin:
http://www.bgz-berlin.de/projekte-und-produkte/projektuebersicht/gib8-gesund-im-berufsleben.html

In Brandenburg:
http://www.bas-brandenburg.de/index.php?option=com_content&task=view&id=102&Itemid=334

In Niedersachsen:
http://www.gesundimberuf.com/Pages/default.aspx

In Schleswig-Holstein:
http://www.sh-gesundheit.de/betriebl-gesundheitsmanagement.html

In Hamburg:
http://www.hamburg.de/personalamt/arbeitsmedizin/2056786/gesund-im-beruf.html

Süddeutschland:
http://www.tuev-sued.de/tuev-sued-konzern/presse/pressearchiv/gesund-im-beruf-alt-werden

Norddeutschland:
http://tuevnord4-px.rtrk.de/de/arbeit-und-gesundheit/betriebliche-gesundheitsfoerderung-90353.htm

Kooperationsverbund:
http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/10.-oeffentliche-landesgesundheitskonferenz-berufsleben-gesund-gestalten/

Selbstmanagement bei beginnenden Burnout Symptomen

Als klassische Symptome eines beginnenden „Burnout“ gelten körperliche und geistige Erschöpfung durch dauernde Anstrengung, Distanzierung von den Anforderungen der Arbeitswelt und das zunehmende Gefühl, dass die eigene Arbeit kaum etwas bewirken kann. Arbeiten ständig aufzuschieben und nichts mehr abschließen zu können  gehört genauso dazu wie Hyperaktivität.

Leere Stühle oder eine Herausforderung?

Nehmen Sie diese dauerhaften Zweifel ernst. Sie können sich zu einer chronischen Störung entwickeln. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat das  Burnout Syndrom offiziell als Krankheit anerkannt.

Doch Sie können Einiges  zur Vorbeugung tun:
– Nutzen Sie Ihre Freizeit wirklich als freie Zeit: schalten Sie Ihr Mobilfon ab. Lassen Sie die E-Mails bis zur nächsten Arbeitszeit unbeantwortet;
– gehen Sie „einfach mal an die frische Luft“ oder joggen Sie – Bewegung ist ein menschliches Erfolgsmodell;
– nehmen Sie sich Zeit für Gespräche mit Ihrer Familie und mit Freunden;
– seien Sie rücksichtvoll mit sich selbst – wenn Sie sich krank fühlen, holen Sie sich ärztliche Unterstützung;
– überprüfen Sie von Zeit zu Zeit Ihre beruflichen Ziele: sind Sie zufrieden in Ihren Job? Oder möchten Sie etwas verändern? Lassen Sie sich „coachen“.

Es sind einfache Schritte, die bewirken, dass Sie „abschalten“ und künftig den Anforderungen mit mehr Selbstbewusstsein entgegensehen können.

Fisch aus nachhaltigen Beständen

Liebhaber leckerer Fischgerichte wünschen sich mehr Informationen, damit sie ohne schlechtes Gewissen Fisch kaufen können.  Anders als in den üblichen Ernährungsratgebern mit der Auflistung von Inhaltsstoffen und Nährwerttabellen stellt die Greenpeace-Broschüre „Fisch“ die verschiedenen Herkunftsgebiete der Fischarten vor und informiert ausführlich darüber, ob die Bestände dort gesichert oder überfischt sind. Fischsorten mit grünen Balken sind noch empfehlenswert, solche mit roten Balken sind zu vermeiden, wenn man möchte, dass die Fischbestände sich wieder erholen können.

Greenpeace setzt darauf, dass Konsumenten mit ihrem Einkaufsverhalten eine Änderung der Fischereiwirtschaft bewirken können. Eine weitere Hilfe könnte dabei auch einen Einkaufsratgeber-App des WorldWildlifeFunds für Smartphones sein.  Beim Einkaufen kann man so direkt vor Ort an der Fischtheke die Informationen mit den Empfehlungen des WWF abrufen.

Musik zur Meditation

Jeden Sonnabendmittag um 12 Uhr veranstaltet der Chorleiter Stefan Schuck gemeinsam mit professionellen Musikern in der Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin-Wilmersdorf den NoonSong.  Aufgeführt werden  Motetten, Psalmen, Werke aus der Kirchenmusik aus sechs Jahrhunderten, von Monteverdi, über John Reading, Bach, Mendelssohn-Bartholdy bis Benjamin Britten und Ernest Bloch.

Der NoonSong ist eine willkommene Unterbrechung des Alltags, eine Einladung im täglichen Trott innezuhalten und eine halbe Stunde lang mit der Musik zu meditieren. Draußen findet der belebte Wochenmarkt statt, im Kirchenraum versammeln sich Menschen unabhängig von religiöser Zugehörigkeit, um die „himmlische Musik“ zu erleben.

Gesundheitstipps für die kühlere Jahreszeit

Nutzen Sie die letzten wärmenden Sonnenstrahlen für ausgiebige Spaziergänge. Ärzte empfehlen täglich eine Stunde Gehen, als Ausgleich für sitzende Tätigkeit. Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

Wenn Sie ein Stündchen im Cafégarten einplanen, achten Sie darauf, dass Rücken und Füße warm genug eingepackt sind.  Angemessene Kleidung ist auch der wirksamste Schutz gegen Erkältungen und Muskelverspannungen.

Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten ist ebenso sinnvoll, wie der Genuss von frisch geerntetem Obst und Gemüse, der Herbst ist die beste Jahreszeit für die Produkte möglichst aus der Region.

Am See

Die Priscus-Liste

Bei der Betreuung kranker älterer Verwandter wundern sich die Pflegenden häufig über die vielen Tabletten, die ihre Pfleglinge einnehmen müssen. Das sind Medikamente, die oft schon vor Jahren von Hausärzten und unterschiedlichen Fachärzten für unterschiedliche Krankheitsbilder verschrieben wurden. Bei der Lektüre der Beipackzettel fragt man sich dann, ob es möglicherweise zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann.

Wenn der Kranke über Benommenheit und Schwindel klagt, ständig müde ist und zu Stürzen neigt, sollten Sie Ihren Arzt um Überprüfung der Medikamenten-Wechselwirkungen bitten. Um Ihre Beobachtung zu unterstützen, können Sie in der Priscus-Liste  potenziell inadäquater Medikamente recherchieren, welche Arzneien für ältere Menschen nicht geeignet sind. Neuere Forschungen haben ergeben, dass bei „Multimorbidität“ im Alter Arzneimittel Wechselwirkungen teilweise erheblich sind und daher nicht mehr verschrieben werden sollten. Dazu gehören insbesondere Wirkstoffe in Medikamenten gegen Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Depressionen.

Die Priscus-Liste wurde von der Universität Witten-Herdecke zur Verfügung gestellt.