Sommerzeit – Mückenplage

Chironomus Plumosus
Chironomus Plumosus - Schwarmmücke ©entomart

Bei dem feucht-warmen Sommerwetter in diesem Jahr vermehren sie sich besonders schnell, unsere einheimischen Mücken. Im Normalfall sind sie einfach nur lästige kleine Blutsauger, die eine juckende Stelle auf der Haut hinterlassen, das Ausmaß sollte kleiner als 1 cm sein.
„Nicht kratzen“ oder „kühlen“ lauten die wichtigsten hausmedizinischen Tipps, in der Regel sind sie auch wirksam. Durch Kratzen könnten Bakterien in die Blutbahn gelangen, die Wunde kann sich entzünden.
Seltener kann es zu allergischen Reaktionen kommen: damit unbedingt zum Arzt gehen!

Seit einiger Zeit macht die bei uns eingewanderte asiatische Tigermücke von sich reden, zu erkennen an ihren schwarz-weiß-gestreiften Hinterbeinen.  Es handelt sich um eine Stechmückenart, die das gefährliche Arbovirus übertragen kann, ein Erreger von Enzephalitis und Dengue-Fieber.

Am sichersten ist es, wenn man Mückenstiche möglichst vermeidet. Nicht immer einfach, aber ein paar Tipps gibt es dazu:

– Bei Spaziergängen in Feld, Wald und Wiesen Arme und Beine bedecken;
– unbedeckte Hautstellen mit ätherischem Öl einreiben, z.B. Lavendel- oder Zitronenöl;
– nachts Licht ausschalten – Mücken werden davon angezogen;
– sich über „Mückenstifte“ beim Apotheker informieren, Eignung für Kinder erfragen.

Nachweise:

http://www.mueckenstiche.com/
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=53473
https://de.wikipedia.org/wiki/Asiatische_Tigerm%C3%BCcke

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