Mausarm

Obwohl die „Computermäuse“ als Eingabegerät auf dem Rückzug sind, klagen viele Mitarbeiter mit „digitalen Endgeräten“ über schmerzhafte Verspannungen in Arm- und Schulterbereich. Klicken, wischen oder tippen – mit den immergleichen Bewegungen der Finger kann es im Lauf des Arbeitslebens zum RSI-Syndrom (Repetitive Strain Injury Syndrome) kommen.
Es ist nicht verwunderlich, dass im Internet viele Tipps zur Vermeidung oder Linderung von Muskelschmerzen kursieren. Der Netdoktor empfiehlt, bei der Arbeitsplatzgestaltung auf den richtigen Sitz, die richtige Haltung und Tastur zu achten und ebenso gerade zu sitzen und regelmäßig Pausen einzulegen. „Vermeiden Sie schwebende Hände“ empfiehlt man auf der Website der Krankenkasse IKK. Leicht gesagt!
Wenn der Schmerz bereits eingetreten ist, sollten Entspannungsübungen für Erleichterung sorgen, auch um einem chronischen Verlauf der Krankheit vorzubeugen. Schultern kreisen lassen, Arme mit verschränkten Handflächen nach oben und nach vorn ausdehnen, öfter den Igelball mit der Hand kneten – die Übungen, die von der Krankenkasse empfohlen werden, sind durchweg arbeitsplatztauglich.

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