Archiv der Kategorie: Beiträge

Armübungen

Wer häufig unter verspannten Schultern und dem berüchtigten „Mausarm“ leidet, könnte sich mit ein paar einfachen Übungen selbst helfen.  Tägliches Arbeiten an Laptop und Smartphone kann zu einseitgen Belastungen und damit zu  Gesundheitsproblemen führen. Muskeln und Sehnen, die nicht benutzt werden, können verkümmern, das gilt mittlerweile als gesicherte Erkenntnis.
Ein Paar leichtgewichtige Hanteln (1 bis 1,5 Kilo reichen aus) oder auch einfach gefüllte Wasserflaschen werden als Übungsgeräte gebraucht.

armübung
Foto: tableatny unter CC BY 2.0 Lizenz

Nehmen Sie die Hanteln in beide Hände, lassen sie die Arme herunterhängen, die Handinnenflächen zeigen nach vorne. Dann heben Sie die Unterame an bis Schulterhöhe und lassen Sie wieder heruntergleiten. 10 x wiederholen und danach 10 x aus- und einatmen. Dann 10 x die Arme seitlich bis zur Schulterhöhe anheben (aus- und einatmen nicht vergessen!)
Die Übungen stärken die Arm- und Rückenmuskulatur und geben den Oberarmen ein strafferes Aussehen, wenn die Übungen regelmäßig wiederholt werden, z.B. täglich. Nebeneffekt: Im Sommer mit kurzärmeliger Kleidung sieht es auch vorteilhafter aus.

Spezielle Armübungen mit Wasserflaschen empfiehlt auch die Deutsche Rheumaliga als Vorbeugung und Hilfe bei rheumatischen Erkrankungen.

Unter dem Motto „Bewegung hilft besser als Schonhaltung“ wendet sich die Organisation an Betroffene, aber auch an alle Menschen, die vorbeugend etwas für den Erhalt ihrer Mobilität tun möchten. 10 weitere Übungsvorschläge finden sich bei gesundheit.de mit den entsprechenden Abbildungen.

Von Pflegestufen zu Pflegegraden

Wer die Pflege von Angehörigen zu verantworten hat, ist mit einer neuen Einteilung der Pflegebedürftigkeit konfrontiert – mit der Änderung von bisher 3 Pflegestufen in 5 Pflegegrade. Pflegegrade zeichnen sich durch eine bessere Differenzierung aus, die Kompetenzen bei der Bewältigung der Alltags und bei der Selbstversorgung werden nun stärker berücksichtigt.

Die medizinischen Dienste der Krankenkassen ermitteln dazu die Pflegebedürftigkeit mit einem Punktesystem. Nun fragen sich Angehörige, wie sie sich auf diese Einschätzung vorbereiten können. Auf einer Informationsseite der Verbraucherzentrale NRW wird dargestellt, wie Beeinträchtigungen gewichtet werden und nach welchen Kriterien die Punkte vergeben werden.

Wichtig zu wissen ist auch, dass bei vorhandenen Pflegestufen eine Neueischätzung der Pflegegrade automatisch erfolgt und eine Verschlechterung der bisherigen Versorgung nicht vorgesehen ist.

Sommerzeit – Mückenplage

Chironomus Plumosus
Chironomus Plumosus - Schwarmmücke ©entomart

Bei dem feucht-warmen Sommerwetter in diesem Jahr vermehren sie sich besonders schnell, unsere einheimischen Mücken. Im Normalfall sind sie einfach nur lästige kleine Blutsauger, die eine juckende Stelle auf der Haut hinterlassen, das Ausmaß sollte kleiner als 1 cm sein.
„Nicht kratzen“ oder „kühlen“ lauten die wichtigsten hausmedizinischen Tipps, in der Regel sind sie auch wirksam. Durch Kratzen könnten Bakterien in die Blutbahn gelangen, die Wunde kann sich entzünden.
Seltener kann es zu allergischen Reaktionen kommen: damit unbedingt zum Arzt gehen!

Seit einiger Zeit macht die bei uns eingewanderte asiatische Tigermücke von sich reden, zu erkennen an ihren schwarz-weiß-gestreiften Hinterbeinen.  Es handelt sich um eine Stechmückenart, die das gefährliche Arbovirus übertragen kann, ein Erreger von Enzephalitis und Dengue-Fieber.

Am sichersten ist es, wenn man Mückenstiche möglichst vermeidet. Nicht immer einfach, aber ein paar Tipps gibt es dazu:

– Bei Spaziergängen in Feld, Wald und Wiesen Arme und Beine bedecken;
– unbedeckte Hautstellen mit ätherischem Öl einreiben, z.B. Lavendel- oder Zitronenöl;
– nachts Licht ausschalten – Mücken werden davon angezogen;
– sich über „Mückenstifte“ beim Apotheker informieren, Eignung für Kinder erfragen.

Nachweise:

http://www.mueckenstiche.com/
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=53473
https://de.wikipedia.org/wiki/Asiatische_Tigerm%C3%BCcke

Mausarm

Obwohl die „Computermäuse“ als Eingabegerät auf dem Rückzug sind, klagen viele Mitarbeiter mit „digitalen Endgeräten“ über schmerzhafte Verspannungen in Arm- und Schulterbereich. Klicken, wischen oder tippen – mit den immergleichen Bewegungen der Finger kann es im Lauf des Arbeitslebens zum RSI-Syndrom (Repetitive Strain Injury Syndrome) kommen.
Es ist nicht verwunderlich, dass im Internet viele Tipps zur Vermeidung oder Linderung von Muskelschmerzen kursieren. Der Netdoktor empfiehlt, bei der Arbeitsplatzgestaltung auf den richtigen Sitz, die richtige Haltung und Tastur zu achten und ebenso gerade zu sitzen und regelmäßig Pausen einzulegen. „Vermeiden Sie schwebende Hände“ empfiehlt man auf der Website der Krankenkasse IKK. Leicht gesagt!
Wenn der Schmerz bereits eingetreten ist, sollten Entspannungsübungen für Erleichterung sorgen, auch um einem chronischen Verlauf der Krankheit vorzubeugen. Schultern kreisen lassen, Arme mit verschränkten Handflächen nach oben und nach vorn ausdehnen, öfter den Igelball mit der Hand kneten – die Übungen, die von der Krankenkasse empfohlen werden, sind durchweg arbeitsplatztauglich.

Fisch aus nachhaltigen Beständen

Liebhaber leckerer Fischgerichte wünschen sich mehr Informationen, damit sie ohne schlechtes Gewissen Fisch kaufen können.  Anders als in den üblichen Ernährungsratgebern mit der Auflistung von Inhaltsstoffen und Nährwerttabellen stellt die Greenpeace-Broschüre „Fisch“ die verschiedenen Herkunftsgebiete der Fischarten vor und informiert ausführlich darüber, ob die Bestände dort gesichert oder überfischt sind. Fischsorten mit grünen Balken sind noch empfehlenswert, solche mit roten Balken sind zu vermeiden, wenn man möchte, dass die Fischbestände sich wieder erholen können.

Greenpeace setzt darauf, dass Konsumenten mit ihrem Einkaufsverhalten eine Änderung der Fischereiwirtschaft bewirken können. Eine weitere Hilfe könnte dabei auch einen Einkaufsratgeber-App des WorldWildlifeFunds für Smartphones sein.  Beim Einkaufen kann man so direkt vor Ort an der Fischtheke die Informationen mit den Empfehlungen des WWF abrufen.

Musik zur Meditation

Jeden Sonnabendmittag um 12 Uhr veranstaltet der Chorleiter Stefan Schuck gemeinsam mit professionellen Musikern in der Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin-Wilmersdorf den NoonSong.  Aufgeführt werden  Motetten, Psalmen, Werke aus der Kirchenmusik aus sechs Jahrhunderten, von Monteverdi, über John Reading, Bach, Mendelssohn-Bartholdy bis Benjamin Britten und Ernest Bloch.

Der NoonSong ist eine willkommene Unterbrechung des Alltags, eine Einladung im täglichen Trott innezuhalten und eine halbe Stunde lang mit der Musik zu meditieren. Draußen findet der belebte Wochenmarkt statt, im Kirchenraum versammeln sich Menschen unabhängig von religiöser Zugehörigkeit, um die „himmlische Musik“ zu erleben.

Gesundheitstipps für die kühlere Jahreszeit

Nutzen Sie die letzten wärmenden Sonnenstrahlen für ausgiebige Spaziergänge. Ärzte empfehlen täglich eine Stunde Gehen, als Ausgleich für sitzende Tätigkeit. Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

Wenn Sie ein Stündchen im Cafégarten einplanen, achten Sie darauf, dass Rücken und Füße warm genug eingepackt sind.  Angemessene Kleidung ist auch der wirksamste Schutz gegen Erkältungen und Muskelverspannungen.

Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten ist ebenso sinnvoll, wie der Genuss von frisch geerntetem Obst und Gemüse, der Herbst ist die beste Jahreszeit für die Produkte möglichst aus der Region.

Am See

Die Priscus-Liste

Bei der Betreuung kranker älterer Verwandter wundern sich die Pflegenden häufig über die vielen Tabletten, die ihre Pfleglinge einnehmen müssen. Das sind Medikamente, die oft schon vor Jahren von Hausärzten und unterschiedlichen Fachärzten für unterschiedliche Krankheitsbilder verschrieben wurden. Bei der Lektüre der Beipackzettel fragt man sich dann, ob es möglicherweise zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann.

Wenn der Kranke über Benommenheit und Schwindel klagt, ständig müde ist und zu Stürzen neigt, sollten Sie Ihren Arzt um Überprüfung der Medikamenten-Wechselwirkungen bitten. Um Ihre Beobachtung zu unterstützen, können Sie in der Priscus-Liste  potenziell inadäquater Medikamente recherchieren, welche Arzneien für ältere Menschen nicht geeignet sind. Neuere Forschungen haben ergeben, dass bei „Multimorbidität“ im Alter Arzneimittel Wechselwirkungen teilweise erheblich sind und daher nicht mehr verschrieben werden sollten. Dazu gehören insbesondere Wirkstoffe in Medikamenten gegen Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Depressionen.

Die Priscus-Liste wurde von der Universität Witten-Herdecke zur Verfügung gestellt.

Hilfen bei der Kita-Suche

Viel wird geredet über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – trotzdem geht der Kita-Ausbau in den Kommunen nur langsam voran. Das führt leider in vielen Fällen dazu, dass insbesondere Frauen länger als geplant im Haushalt bleiben und der Wiedereinstig in den Beruf verzögert wird. Die Familienministerin veröffentlichte kürzlich einen ausführlichen Bericht zum aktuellen Stand des Betreungsbedarfs (PDF-Datei)  und des tatsächlich vorhanden Angebots.  Einig sind sich die Akteure, dass bis 2013  eine deutliche Verbesserung erreicht sein soll.

Geeignete Kinderbetreuung finden

Bei der Suche nach geeigneter Tagesbetreuung für Kinder kann man im Internet Hilfestellung erwarten. Sinnvoll ist es, einmal bei den offiziellen lokalen Websites nach einer „Kita-Suchmaschine“ Ausschau zu halten, hier ist beispielhaft das amtliche Kita-Verzeichnis der Stadt Berlin. Ergänzend dazu gibt es Kitagebührengesetz und Auskunft über Kitagebühren. Öffentlich Förderung ist auch möglich für Tagespflegeplätze .

Stöbert man einmal in den verschiedenen Erzieherinnen- und Pädagogenforen herum, wird schnell deutlich, dass das wichtigste Kriterium für den geeigneten Platz fürs Kind die Qualität der Betreuung und die frühkindliche Förderung ist. Einig sind sich alle Tippgeberinnen darin, dass es sich lohnt, sich in den wohnortnahen  Betreuungseinrichtungen persönlich vorzustellen und sich selbst ein Bild zu machen.